
Importance of Mobile Water Treatment Equipment for Civil Defence or Relief Organisations – Frühzeitig in moderne, bewährte Technologie investieren
Winnenden, Februar 2006 - Die schrecklichen Ereignisse in Südostasien haben eindrucksvoll gezeigt, dass Trinkwasser ein besonders wichtiges Gut ist. Wenn dieses durch eine Katastrophe oder einen terroristischen Anschlag nicht mehr zur Verfügung steht, hat das katastrophale Auswirkungen auf die Überlebensfähigkeit der betroffenen Menschen und Tiere.
"Mangelnde Trinkwasserversorgung als zweite Katastrophe nach der Welle" oder "Erst tötet der Tsunami, dann die Seuchen" sind Themen, die seit dem 26.12. immer wieder in der Presse zu lesen sind.
Eine groß angelegte, internationale Hilfsaktion wurde gestartet.
Es zeigte sich schnell, dass herkömmliche Ausstattungen vieler Einsatzverbände nicht einsatzfähig waren, da die Anlagen nicht in der Lage waren Wasser zu entsalzen. Um die von der Flutwelle versalzenen Brunnen zu reinigen, waren moderne Umkehrosmoseanlagen notwendig. Neben der Notwendigkeit diese Anlagen zur Verfügung zu haben, war der Transport des Materials eine besondere Herausforderung. Insbesondere in den ersten Tagen der Katastrophe gab es unzureichende Kapazitäten für Cargo Material. Es konnte ausschließlich Material in die Einsatzbegiete geflogen werden, welches in Passagierflugzeugen zu transportieren war. Hier brachte Kärcher insbesondere die Trinkwasseraufbereitungsanlage WTC 500 RO zum Einsatz. Die Anlage hat exakt die Abmaße einer Euro-Palette und wiegt in einsatzfähigem Zustand weniger als 200 kg.

Eine solch kompakte Anlage produziert bis zu 15.000 l Trinkwasser täglich, auch aus Meerwasser. Damit können mit einer Anlage täglich bis zu 1.500 Personen mit sauberem und sicherem Trinkwasser versorgt werden. Ohne besondere Voraussetzungen konnten die Anlagen mit kleinsten Fahrzeugen oder Hubschraubern zu den Bedürftigen vor Ort gebracht werden. Auf den Malediven wurden die Anlagen auf Booten installiert. Dies machte es möglich, Trinkwasser an jeder Insel direkt aus dem Meer zu erzeugen. So konnten die Einsatzhelfer die vielen kleinen Inseln effektiv mit Trinkwasser versorgen.
Darüber hinaus kamen Anlagen des Typs WTC 1600 und WTC 6000 zum Einsatz. Diese Großanlagen produzieren bis zu 240.000 l Trinkwasser am Tag. Es handelt sich also um kleine Wasserwerke, die in der Lage sind, auch ganze Dörfer mit Trinkwasser zu versorgen. Allein mit den Kärcheranlagen konnten täglich bis zu 900.000 l Trinkwasser produziert werden. Eine große Hilfe für die Betroffenen. Da Kärcher seit vielen Jahren diese Technologie in der gesamten Produktrange seiner mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen integriert hat, konnten die Partner, die in den letzten Jahre auf Kärcher Technologie gesetzt hatten, sofort wirkungsvoll Hilfe leisten. Eine lange Liste von Einsatzverbänden wäre hier zu nennen. Insgesamt sind über 40 Kärcher WTC Anlagen im Einsatz. Mitunter aus Deutschland, Luxemburg, Belgien, Dänemark, Portugal, Italien, Singapur, Australien. Der Beitrag des Unternehmens, neber einer Spende von vier Wasseraufbereitungsanlagen, war die Unterstützung der Einsatzverbände rund um die Uhr. Es wurden unabhängig von Feiertagen, Wochenende und Uhrzeit Lieferungen von Material und technische Unterstützung geleistet.
Kärcher Techniker waren vor Ort im Gebiet Banda Aceh um mit ihren Partnern die gespendeten Anlagen in Betrieb zu nehmen, Einsatzverbände wurden vor Ort geschult, um effektives Arbeiten möglich zu machen. Auch viele Wochen nach der Katastrophe sind noch viele Einsatzverbände in den Gebieten der Überschwemmung aktiv. Obwohl schon viele Brunnen gereinigt wurden, ist noch immer keine flächendeckende Versorgung gewährleistet. Es wird noch Monate dauern, bis alle Menschen wieder ohne die internationale Hilfe auskommen werden.

Es zeigte sich schnell, dass herkömmliche Ausstattungen vieler Einsatzverbände nicht einsatzfähig waren, da die Anlagen nicht in der Lage waren Wasser zu entsalzen. Um die von der Flutwelle versalzenen Brunnen zu reinigen, waren moderne Umkehrosmoseanlagen notwendig. Neben der Notwendigkeit diese Anlagen zur Verfügung zu haben, war der Transport des Materials eine besondere Herausforderung. Insbesondere in den ersten Tagen der Katastrophe gab es unzureichende Kapazitäten für Cargo Material. Es konnte ausschließlich Material in die Einsatzbegiete geflogen werden, welches in Passagierflugzeugen zu transportieren war. Hier brachte Kärcher insbesondere die Trinkwasseraufbereitungsanlage WTC 500 RO zum Einsatz. Die Anlage hat exakt die Abmaße einer Euro-Palette und wiegt in einsatzfähigem Zustand weniger als 200 kg.

Eine solch kompakte Anlage produziert bis zu 15.000 l Trinkwasser täglich, auch aus Meerwasser. Damit können mit einer Anlage täglich bis zu 1.500 Personen mit sauberem und sicherem Trinkwasser versorgt werden. Ohne besondere Voraussetzungen konnten die Anlagen mit kleinsten Fahrzeugen oder Hubschraubern zu den Bedürftigen vor Ort gebracht werden. Auf den Malediven wurden die Anlagen auf Booten installiert. Dies machte es möglich, Trinkwasser an jeder Insel direkt aus dem Meer zu erzeugen. So konnten die Einsatzhelfer die vielen kleinen Inseln effektiv mit Trinkwasser versorgen.






