
Dekontaminations-Testlauf in München: Kärcher mediclean 2000 se erfolgreich im Einsatz
Winnenden, im Dezember 2005 – Der Ernstfall wurde simuliert, als Szenario eine "schmutzige Bombe" anlässlich der Fußball WM 2006 in München gewählt. Beim Testlauf "Dekon V-Platz 25 – Modell Bayern" auf der Feuerwache 2 (in München) stellten sich das Bayerische Rote Kreuz und die Berufsfeuerwehr München dem simulierten Katastrophenfall:
Die Dekontamination von verletzten Personen, die mit gefährlichen Substanzen kontaminiert wurden, stand im Mittelpunkt. Entsprechend den Kriterien des Bayerischen Staatsministeriums des Innern wurde eine Dekontaminationsstrecke aufgebaut, die den Ablauf der Verletztendekontamination genau festlegte. Nach Erstversorgung durch lebensrettende Sofortmaßnahmen wurde die Kleidung der auf einer Trage liegenden verwundeten Patienten aufgeschnitten und entfernt, bevor die Dekontamination mit dem mediclean 2000 se begann.
Das mediclean 2000 se wurde speziell für die Dekontamination verwundeter Personen konzipiert und wird eingesetzt wenn die Patienten mit chemischen, biologischen oder radiaktiven Stoffen in Berührung gekommen sind. Bei dieser Übung wurde das Gerät zur Spotdekonatmination von Verletzungen sowie zur Ganzkörperdekontamination einzelner Patienten angewandt. Nach dem ca. 5 bis 7 Minuten dauernden Dekontaminationsvorgang mit einer gebrauchsfertigen Dekon- bzw. Desinfektionslösung wurden die Personen auf eine Krankentrage umgelagert und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus abtransportiert. In beiden Testläufen mit insgesamt 20 Probanden zeigte sich die erfolgreiche Anwendung des mediclean 2000 se. So konnten bei keinem Behandelten irgendwelche simulierte Kontaminationsrückstände oder Testchemikalien gefunden werden. "Der Einsatz war ein voller Erfolg", urteilte Kärcher Futuretech Sales Manager Wolfgang Marx. "Die Einsatzteams vom Bayerischen Roten Kreuz und der Berufsfeuerwehr München leisteten erstklassige Arbeit." Auf die internationale Verbreitung des mediclean 2000 se verweist Kärcher Futuretech Produktmanager Rainer Mühleisen. "Außer beim Französischen Innenministerium sind die Geräte europaweit in Belgien, England, Norwegen und Russland im Einsatz, weltweit sogar in Saudi Arabien, Japan und Jordanien."
Details:
Das nach dem DAE (Direkt-Applikations- und Extraktionsverfahren) arbeitende Gerät ermöglicht eine sichere Dekontamination vor Ort bei gleichzeitiger Einsparung von Dekontlösung. Durch das direkte Rücksaugen der Dekontlösung in einen separaten Tank wird die Gefahr einer Kontaminationsverschleppung stark minimiert. Die auf das DAE-Verfahren abgestimmte Körper-Düse verhindert unkontrolliertes Ablaufen der Lösung – alles wird extrahiert, nichts tropft zu Boden.
Der Bürstenring ist einfach auszuwechseln und für jeden Patienten wird ein neuer, steriler Bürstenring eingesetzt.
Die Gerätetechnik umfasst einen integrierten Tank für die Desinfektion-Dekont-Lösung sowie einen Tank, in dem die verbrauchte Lösung zurückgeführt und gesammelt wird. Dieser Tank ist abnehmbar, um ein einfaches Entsorgen der Flüssigkeit zu ermöglichen. Sprühdruck und Wassermenge sind den medizinischen Anforderungen angepasst. Eine integrierte Heizung im mediclean 2000 se erlaubt es, die Desinfektions-Dekont-Lösung auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.
Bei einem früheren Versuch in der Nuklearmedizinischen Abteilung des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz zeigte das mediclean 2000 se eine deutlich bessere Dekontaminationsleistung als bei der konventionellen Reinigung mit Wasser und Bürste . Die Gefahr einer Hautverletzung ist ebenfalls geringer, da der Reinigungsvorgang schonender ist. Der verkürzte Zeitaufwand bei der Personendekontamination ist ein weiterer Vorteil des mediclean 2000 se.
Das mediclean 2000 se wurde speziell für die Dekontamination verwundeter Personen konzipiert und wird eingesetzt wenn die Patienten mit chemischen, biologischen oder radiaktiven Stoffen in Berührung gekommen sind. Bei dieser Übung wurde das Gerät zur Spotdekonatmination von Verletzungen sowie zur Ganzkörperdekontamination einzelner Patienten angewandt. Nach dem ca. 5 bis 7 Minuten dauernden Dekontaminationsvorgang mit einer gebrauchsfertigen Dekon- bzw. Desinfektionslösung wurden die Personen auf eine Krankentrage umgelagert und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus abtransportiert. In beiden Testläufen mit insgesamt 20 Probanden zeigte sich die erfolgreiche Anwendung des mediclean 2000 se. So konnten bei keinem Behandelten irgendwelche simulierte Kontaminationsrückstände oder Testchemikalien gefunden werden. "Der Einsatz war ein voller Erfolg", urteilte Kärcher Futuretech Sales Manager Wolfgang Marx. "Die Einsatzteams vom Bayerischen Roten Kreuz und der Berufsfeuerwehr München leisteten erstklassige Arbeit." Auf die internationale Verbreitung des mediclean 2000 se verweist Kärcher Futuretech Produktmanager Rainer Mühleisen. "Außer beim Französischen Innenministerium sind die Geräte europaweit in Belgien, England, Norwegen und Russland im Einsatz, weltweit sogar in Saudi Arabien, Japan und Jordanien."
Details:
Das nach dem DAE (Direkt-Applikations- und Extraktionsverfahren) arbeitende Gerät ermöglicht eine sichere Dekontamination vor Ort bei gleichzeitiger Einsparung von Dekontlösung. Durch das direkte Rücksaugen der Dekontlösung in einen separaten Tank wird die Gefahr einer Kontaminationsverschleppung stark minimiert. Die auf das DAE-Verfahren abgestimmte Körper-Düse verhindert unkontrolliertes Ablaufen der Lösung – alles wird extrahiert, nichts tropft zu Boden.
Der Bürstenring ist einfach auszuwechseln und für jeden Patienten wird ein neuer, steriler Bürstenring eingesetzt.
Die Gerätetechnik umfasst einen integrierten Tank für die Desinfektion-Dekont-Lösung sowie einen Tank, in dem die verbrauchte Lösung zurückgeführt und gesammelt wird. Dieser Tank ist abnehmbar, um ein einfaches Entsorgen der Flüssigkeit zu ermöglichen. Sprühdruck und Wassermenge sind den medizinischen Anforderungen angepasst. Eine integrierte Heizung im mediclean 2000 se erlaubt es, die Desinfektions-Dekont-Lösung auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.
Bei einem früheren Versuch in der Nuklearmedizinischen Abteilung des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz zeigte das mediclean 2000 se eine deutlich bessere Dekontaminationsleistung als bei der konventionellen Reinigung mit Wasser und Bürste . Die Gefahr einer Hautverletzung ist ebenfalls geringer, da der Reinigungsvorgang schonender ist. Der verkürzte Zeitaufwand bei der Personendekontamination ist ein weiterer Vorteil des mediclean 2000 se.
![]() mediclean 2000 se Breitband/DSL |






